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04/04/2019

Freisprüche in zwei Fällen ärztlich assistierter Selbsttötungen bestätigt Urteile vom 3. Juli 2019 – 5 StR 132/18 und 5 StR 393/18 https://www.bundesgerichtshof.de/ SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2019

Urteile Deutschland

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2019

 

 

Datum

Präambel

Urteil

28. Mai 2019

 BGH VI ZR 27/17 vom 28. Mai 2019
„Haben sich bei einem mangels ordnungsgemäßer Aufklärung rechtswidrigen ärztlichen Eingriff nur Risiken verwirklicht, über die nicht aufzuklären war, kommt ein Wegfall der Haftung des Arztes für Aufklärungsversäumnisse lediglich dann in Betracht, wenn der Patient wenigstens eine Grundaufklärung über die Art und den Schweregrad des Eingriffs erhalten hat; das gilt auch dann, wenn das realisierte – nicht aufklärungspflichtige – Risiko mit den nicht realisierten – aufklärungspflichtigen – Risiken nach Bedeutung und Auswirkung für den Patienten nicht vergleichbar ist“.

VI ZR 27/17

21. Mai 2019

BGH VI ZR 54/18 vom 21. Mai 2019
Zur Verletzung rechtlichen Gehörs durch Übergehen von Parteivortrag in einem zum Zwecke der Beweiswürdigung nach Beweisaufnahme nachgelassenen Schriftsatz.

VI ZR 54/18

21. Mai 2019

BGH VI ZR 299/17 vom 21. Mai 2019
Die zum „Schockschaden“ entwickelten Grundsätze (….) sind auch in dem Fall anzuwenden, in dem das haftungsbegründende Ereignis kein Unfallereignis im eigentlichen Sin- ne, sondern eine fehlerhafte ärztliche Behandlung ist. Eine Rechtfertigung da- für, die Ersatzfähigkeit von „Schockschäden“ im Falle ärztlicher Behandlungs- fehler weiter einzuschränken als im Falle von Unfallereignissen, besteht grund- sätzlich nicht.

VI ZR 299/17

07. Mai 2019

BGH VI ZR 257/17 vom 07. Mai 2019
Für die Frage, ob die Ladung eines Sachverständigen zur mündlichen Erläuterung des von ihm erstatteten Gutachtens geboten ist, kommt es nicht darauf an, ob das Gericht noch Erläuterungsbedarf sieht oder ob ein solcher von einer Partei nachvollziehbar dargetan worden ist

VI ZR 257/17

16. April 2019

BGH VI ZR 157/18 vom 16. April 2019
Zur Gehörsverletzung bei der Feststellung eines Produktfehlers (hier: Metallabrieb bei Hüftprothese)

VI ZR 157/18

2. April 2019

Bundesgerichtshof entscheidet über Haftung wegen Lebenserhaltung durch künstliche Ernährung
Urteil vom 2. April 2019 – VI ZR 13/18
https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2019

VI ZR 13/18

14. März 2019

BGH I ZR 167/18 vom 14. März 2019
Werbung / Patientenanwälte

I ZR 167/18

12. März 2019

BGH VI ZR 278/18 vom 12. März 2019
Das Gutachten einer medizinischen Schlichtungsstelle kann im Arzthaftungsprozess im Wege des Urkundenbeweises gewürdigte werden.

VI ZR 278/18

19. Februar 2019

BGH VI ZR 505/17 vom 19. Februar 2019
Darlegungslast der Behandlungsseite im Arzthaftungsprozess / Hygienemängel

VI ZR 505/17

29. Januar 2019

BGH VI ZR 117/18 vom 29. Januar 2019Wahrscheinlichkeitsangaben im Rahmen der Selbstbestimmungsaufklärung vor einer ärztlichen Behandlung haben sich grundsätzlich nicht an den in Beipack-zetteln für Medikamente verwendeten Häufigkeitsdefinitionen des Medical Dic-tionary for Regulatory Activities zu orientieren. Dies gilt auch, wenn die Wahrscheinlichkeitsangaben in einem (schriftlichen) Aufklärungsbogen enthalten sind.

VI ZR 117/18

29. Januar 2019

BGH VI ZR 318/17 vom 29. Januar 2019
Transplantationsgesetz / Schadenersatzansprüche im Zusammenhang mit einer geleisteten Lebendnierenspende.
Pressemitteilung Nr. 142/18 vom 27.8.2018; Pressemitteilung Nr. 10/19 vom 29.1.2019

VI ZR 318/17

29. Januar 2019

BGH VI ZR 495/16 vom 29. Januar 2019
Lebendorganspende / Transplantationsgesetz / Aufklärung

VI ZR 495/16

23. Januar 2019

BGH XII ZR 71/18 vom 23. Januar 2019
Reproduktionsklinik / Auskunft über die Identität des Samenspenders

XII ZR 71/18

 

2018

 

 

Datum

Präambel

Urteil

14. November 2018

BGH XII ZB 107/18 vom 14. November 2018
Anforderungen an eine rechtsgültige Patientenverfügung
Bundesgerichtshof Mitteilung der Pressestelle Nr. 185/2018 Wirksame Patientenverfügung zum Abbruch lebenserhaltender Massnahmen

XII ZB 107/ 18

28. August 2018

BGH VI ZR 509/17 vom 28. August 2018
Aufklärungspflicht beim Kaiserschnitt

VI ZR 509/ 17

26. Juni 2018

BGH VI ZR 285/17 vom 26. Juni 2018
Information des Patienten über Befunde, die im Rahmen der ärztlichen Behandlung erhoben wurden

VI ZR 285 17

20. Februar 2018

BGH VI ZR 30/17 vom 20. Februar 2018
BGH zur Speicherung und Übermittlung personenbezogener Daten im Rahmen eines Arztsuche- und Arztbewertungsportals im Internet (www.jameda.de)

VI ZR 103/17

 

2017

 

Datum

Präambel

Urteil

07. November 2017

VI ZR 173/17 vom 07. November 2017
Grober Behandlungsfehler, Organisationsfehler, Fachbereich Neurologie

VI ZR 173/17

26. September 2017

VI ZR 529/16 vom 26. September 2017
Zu Verbrennungen des Patienten durch atypischen Stromfluss bei der Verwendung eines Hochfrequenzgeräts
Technische richtige Lagerung des Patienten; Risikobereich des Krankenhauses;

VI ZR 529/16

25. Juli 2017

VI ZR 103/17 vom 25. Juli 2017
Orthopädie; grober Behandlungsfehler; Nichtzulassungsbeschwerde

VI ZR 103/17

30. Mai 2017

VI ZR 439/16 vom 30. Mai 2017
Jede Partei hat einen Anspruch darauf, dass sie dem Sachverständigen die Fragen, die sie zur Aufklärung der Sache für erforderlich hält, zur mündlichen Beantwortung vorlegen kann (§§ 397, 402 ZPO).
Fachbereich Orthopädie-Unfallchirurgie;

VI ZR 439/16

30. Mai 2017

VI ZR 203/16 vom 30. Mai 2017
Die Entscheidung des Arztes für die Wahl einer nicht allgemein anerkannten Behandlungsmethode aus der Zahnmedizin. Je schwerer und radikaler der Eingriff für den Patienten ist, umso höher sind die Anforderungen an die medizinische Verwertbarkeit der gewählten Behandlungsmethode.

VI ZR 203/16

03. Mai 2017

XII ZB 157/16 vom 03. Mai 2017
Schutzimpfung eines Kindes – die Schutzimpfung eines Kindes ist auch dann eine Angelegenheit von erheblicher Bedeutung für das Kind, wenn es sich um eine sogenannte Standard- oder Routineimpfung handelt.

XII ZB 157/16

14. März 2017

VI ZR 84/16 vom 14. März 2017
Beurteilung grober Behandlungsfehler – Einzelfall

VI ZR 84/16

 

2016

 

 

Datum

Präambel

Urteil

20. Dezember 2016

VI ZR 395/15 vom 20. Dezember 2016
Tätigkeit eines Durchgangsarztes

VI ZR 395/15

29. November 2016

VI ZR 208/15 vom 29. November 2016
Öffentlich-rechtliche Haftung eines Durchgangsarztes versus persönliche Haftung des Durchgangsarztes

VI ZR 208/15

23. November 2016

XII ZB 385/16 vom 23. November 2016
Anforderungen an den Sachverständigen

XII ZB 385/16

08. November 2016

VI ZR 200/15 vom 08. November 2016
Ausgleichsanspruch entsteht mit der Entstehung der Gesamtschuld im Aussenverhältnis. Definition der Beginn der Verjährung.

VI ZR 200/15

08. November 2016

VI ZR 512/15 vom 08. November 2016
Beurteilung eines Gehörsverstosses in einem Arzthaftungsprozess

VI ZR 512/15

08. November 2016

VI ZR 594/15 vom 08. November 2016
Verjährungsfristen beim Behandlungsfehler und Verjährungsfristen bei der Aufklärungspflichtverletzung

VI ZR 594/15

11. Oktober 2016

VI ZR 462/15 vom 11. Oktober 2016
Aufklärungspflichtverletzung – genügt die Aufklärung über das mit einer Hüftgelenksimplantation verbundene Risiko einer Lähmung des Beines oder muss über das Risiko einer „dauerhaften Lähmung“ aufgeklärt werden

VI ZR 462/15

27. September 2016

VI ZR 565/15 vom 27. September 2016
Nichtzulassungsbeschwerde – Zurückverweisung des Rechtsstreits an das Berufungsgericht

VI ZR 565/15

20. September 2016

VI ZR 432/15 vom 20. September 2016
Beurteilung der Verletzung der Aufklärungspflicht

VI ZR 432/15

13. September 2016

VI ZR 239/16 vom 13. September 2016
Unter welchen Umständen ist eine Aufklärung über die Alternative der Sectio zu wiederholen

VI ZR 239/16

16. August 2016

VI ZR 634/15 vom 16. August 2016
Darlegungslast bei behaupteten Hygienemängel

VI ZR 634/15

26. Juli 2016

VI ZR 611/15 vom 26. Juli 2016
Aufklärungs- und Behandlungsfehler

VI ZR 611/15

19. Juli 2016

VI ZR 75/15 vom 19. Juli 2016
Ein Wahlarzt muss seine Kernleistung persönlich erbringen.

VI ZR 75/15

10. Mai 2016

VI ZR 247/15 vom 10. Mai 2016
Grober Behandlungsfehler eines Tierarztes führt regelmässig zur Umkehr der objektiven Beweislast für den ursächlichen Zusammenhang zwischen dem Behandlungsfehler und dem Gesundheitsschaden.

VI ZR 247/15

22. März 2016

VI ZR 467/14 vom 22. März 2016
Hat eine rechtswidrig ausgeführt Operation zu einem Gesundheitsschaden geführt, so obliegt es der Behandlungsseite den Beweis zu erbringen, dass der Patient ohne den rechtswidrig durchgeführten Eingriff diesselben Beschwerden haben würde, weil sich das Grundleiden ohnehin ausgewirkt hätte.

VI ZR 467/14

08. März 2016

VI ZR 243/14 vom 08. März 2016
Aufklärungspflichtverletzung über das Risiko einer Schulterdystokie bei der Geburt

VI ZR 243/14

01. März 2016

VI ZR 49/15 vom 01. März 2016
An die Informations- und Substantiierungspflichten der Partei im Arzthaftungsprozess dürfen nur massvolle Anforderungen gestellt werden. Der Patient und sein Prozessbevollmächtigter sind nicht verpflichtet, sich zur ordnungsgemässen Prozessführung ein medizinisches Fachwissen anzueignen.

VI ZR 49/15

01. März 2016

VI ZR 34/15 vom 01. März 2016
Pflichten des Betreibers eines Ärztebewertungsportals im Falle einer schlechten Bewertung durch einen anonymen Nutzer
Pressemitteilung Nr. 139/15 vom 11.8.2015, Pressemitteilung Nr. 49/16 vom 1.3.2016

VI ZR 34/15

26. Januar 2016

VI ZR 146/14 vom 26. Januar 2016
Der Arzt hat keinen Diagnoseirrtum sondern einen Befunderhebungsfehler zu verantworten, wenn die unrichtige diagnostische Einstufung einer Erkrankung ihren Grund bereits darin hat, dass der Arzt die nach dem medizinischen Standard gebotene Untersuchungen erst gar nicht veranlasst hat.

VI ZR 146/14

 

2015

 

 

Datum

Präambel

Urteil

17. November 2015

VI ZR 476/14 vom 17. November 2015
Abgrenzung des ärztlichen Befunderhebungsfehlers und einem Fehler bei der therapeutischen Aufklärung

VI ZR 476/14

10. November 2015

VI ZB 11/15 vom 10. November 2015
Beweissicherung im Arzthaftungsprozess. Das minimale Mass an Substanziierung hinsichtlich der Beweistatsachen ist dann nicht erreicht, wenn der Antragsteller in lediglich formelhafter und pauschaler Weise Tatsachenbehauptungen aufstellt, ohne dass zu dem zugrunde liegenden Sachverhalt diese in Beziehung gesetzt werden.

VI ZB 11/15

27. Oktober 2015

VI ZR 355/14 vom 27. Oktober 2015
Aufklärung über das Risiko eines Morbus Sudeck und die Aufklärung über konservative Behandlungsmassnahmen.

VI ZR 355/14

15. September 2015

VI ZR 170/14 vom 15. September 2015
Umfang der Aufklärungspflicht bei einer relativ indizierten Operation

VI ZR 170/14

16. Juni 2015

VI ZR 332/14 vom 16. Juni 2015
Uterusruptur/Kausalität/Aufklärungspflichtverletzung

VI ZR 332/14

09. Juni 2015

VI ZR 284/12 vom 09. Juni 2015
Haftung des Herstellers für den Ersatz des durch eine chirurgische Operation zum Austausch eines fehlerhaften Herzschrittmachers verursachten Schadens

VI ZR 284/12

09. Juni 2015

VI ZR 235/14 vom 09. Juni 2015
Fehlerhafter ärztlicher Behandlung/immaterieller Schaden

VI ZR 235/14

09. Juni 2015

VI ZR 327/12 vom 09. Juni 2015
Richtlinie 85/374/EWG Art. 1, Art. 6 Abs. 1, Art. 9 Satz 1 lit. a; ProdHaftG § 1 Abs. 1, § 3 Abs. 1

VI ZR 327/12

12. Mai 2015

VI ZR 328/11 vom 12. Mai 2015
§ 84a Abs. 1 Satz 1 Halbsatz 1 AMG Auskunftsverfahren

VI ZR 328/11

12. Mai 2015

VI ZR 63/14 vom 12. Mai 2015
Auskunftsanspruch gemäß § 84a AMG

VI ZR 63/14

24. Februar 2015

VI ZR 106/13 vom 24. Februar 2015
Rolle des Sachverständigengutachten im Verfahren/Beurteilung wann ein Behandlungsfehler als grob eingestuft wird.

VI ZR 106/13

20. Januar 2015

VI ZR 137/14 vom 20. Januar 2015
Der deutsche Bundesgerichtshof entscheidet über den Auskunftsanspruch des Patienten gegen den Klinikträger auf Bekanntgabe der Privatanschrift eines angestellten Arztes.

VI ZR 137/14

 

2014

 

 

Datum

Präambel

Urteil

18. Dezember  2014

18. Dezember 2014
VI ZR 207/14 vom 18. Dezember 2014
Aufklärungspflicht/Alternative einer Schnittentbindung

VI ZR 207/14

19. November 2014

19. November 2014
IV ZR 47/14 vom 19. November 2014
Behandlungserfolge/Therapie

IV ZR 47/14

11. November 2014

11. November 2014
VI ZR 76/13 vom 11. November 2014
Prozessuale Aufklärungspflicht/mangelnde Dokumentation

VI ZR 76/13

28. Oktober 2014

28. Oktober 2014
VI ZR 125/13
vom 28. Oktober 2014
Alternativaufklärung über die Alternative zwischen einer vaginalen Entbindung und einer Sectio. Wenn Anzeichen vorliegen, dass die Schnittentbindung eine echte Alternative zur vaginalen Entbindung ist, muss der Arzt über die unterschiedlichen Risiken und Vorteile der verschiedenen Entbindungsmöglichkeiten aufklären.

VI ZR 125/13

21. Oktober 2014

VI ZR 14/14 vom 21. Oktober 2014
Grenzen der Aufklärungspflicht des Arztes

VI ZR 14/14

16. Oktober 2014

16. Oktober 2014
III ZR 85/14 vom 16. Oktober 2014
Wahlleistungsvereinbarung

III ZR 85/14

30. September 2014

30. September 2014
VI ZR 443/13 vom 30. September 2014
Anhörung der Patientin – Entscheidungskonflikt in der Berufungsinstanz

VI ZR 443/13

23. September 2014

23. September 2014
VI ZR 358/13 vom 23. September 2014
Zulässigkeit der Verarbeitung von personenbezogenen Daten bei einem Arztsuche- und Arztbewertungsportal

VI ZR 358/13

15. Juli 2014

15. Juli 2014
VI ZR 176/13 vom 15. Juli 2014
Fehlerhafte ärztliche Behandlung

VI ZR 176/13

01. Juli 2014

01. Juli 2014
VI ZR 243/10 vom 01. Juli 2014
Nichtzulassungsbeschwerde

VI ZR 243/10

01. Juli 2014

01. Juli 2014
VI ZR 345/13 vom 01. Juli 2014
VI ZR 345/13 vom 04. September 2014/Berichtigungsbeschluss
Persönlichkeitsrechtsverletzende Inhalte einer Internetseite

VI ZR 345/13

VI ZR 345/13

01. Juli 2014

01. Juli 2014
VI ZR 108/13 vom 20. August 2014/Berichtigungsbeschluss
VI ZR 108/13 vom 01. Juli 2014
Grober Behandlungsfehler/Nichtzulassungsbeschwerde

VI ZR 108/13

VI ZR 108/13

20. Mai 2014

20. Mai 2014
VI ZR 381/13 vom 20. Mai 2014
Recht auf Nichtwissen der genetischen Veranlagung

VI ZR 381/13

20. Mai 2014

VI ZR 187/13 vom 20. Mai 2014
Bindungswirkung eines Grund- und Teilurteils (Geburtsschaden).
Abgrenzbarer Teil eines Gesundheitsschadens bei einer Mitverursachung der Gesundheitsverletzung.

VI ZR 187/13

15. April 2014

VI ZR 382/12 vom 15. April 2014
Die Handlungsanweisungen in Leitlinien ärztlicher Fachgremien oder Verbände sind nicht unbesehen dem medizinischen Standard gleichzusetzen.

VI ZR 382/12

28. Januar 2014

VI ZR 143/13 vom 28. Januar 2014
Aufklärungsgespräch – Risikoaufklärung – unterzeichnetes Einwilligungsformular

VI ZR 143/13

21. Januar 2014

VI ZR 78/13 vom 21. Januar 2014
Amtshaftung – Befunderhebungsfehler – Haftung des Krankenhausträgers

VI ZR 78/13

16. Januar 2014

1 StR 389/13 vom 16. Januar 2014
Strafverfahren wegen Körperverletzung mit Todesfolge, Abgabe von Betäubungsmitteln

1 StR 389/13

14. Januar 2014

VI ZR 340/13 vom 14. Januar 2014
Sachverständigengutachten, Risiko einer Querschnittlähmung

VI ZR 340/13

 

2013 / 2012 / 2011

 

 

Datum

Präambel

Urteil

17. Dezember 2013

BGH VI ZR 230/12 vom 17. Dezember 2013
Ärztliche Aufklärungspflicht über  Behandlungsalternativen

VI ZR 230/12

07. November 2013

BGH III ZR 54/13 vom 07. November 2013
Herausgabe der handschriftlichen Therapieaufzeichnungen, welche im Rahmen einer Lehranalyse angefertigt wurden.

III ZR 54/13

05. November 2013

BGH VI ZR 527/12 vom 05. November 2013
Haftungsumfang im Falle eines Gesundheitsschadens aufgrund eines Befunderhebungsfehlers

VI ZR 527/12

31. Oktober 2013

BGH III 388/12 vom 31. Oktober 2013
Vollbeherrschbare Risiken auf einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt – Amtshaftung des Trägers einer Städtischen Klinik

III 388/12

24. September 2013

BGH VI ZB 12/13 vom 24. September 2013
Rechtliches Interesse an einer vorprozessualen Klärung der haftungsrechtlich massgeblichen Gründe für den Gesundheitsschaden

VI ZB 12/13

14. Mai 2013

BGH VI ZR 325/11 vom 14. Mai 2013
Berufungsverfahren

VI ZR 325/11

16. April 2013

BGH VI ZR 44/12 vom 16. April 2013
Querschnittlähmung nach Bandscheibenoperation – revisionsrechtliche Überprüfung tatrichterlicher Beweiswürdigung

VI ZR 44/12

26. Februar 2013

BGH VI ZR 359/11 vom 26. Februar 2013
Einsicht in Pflegeunterlagen: gilt per analogiam für die Krankengeschichte

VI ZR 359 11

30. Juli 2013

BGH Urteil VI ZR 284/12 vom 30. Juli 2013
Richtlinie 85/374/EWG Art. 1, Art. 6 Abs. 1, Art. 9 Satz 1 lit. a/Haftung für fehlerhafte Produkte

VI ZR 284/12;
VI ZR 284/12 (Leitsatz)

30. Juli 2013

BGH Urteil VI ZR 327/12 vom 30. Juli 2013
Art. 6 Abs. 1 der Richtlinie 85/374/EWG des Rates vom 25. Juli 1985 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Haftung für fehlerhafte Produkte (Amtsblatt Nr. L 210 vom 7. August 1985, S. 29-33)

VI ZR 327/12;
VI ZR 327/12 (Leitsatz)

02. Juli 2013

BGH Urteil VI ZR 110/13 vom 02. Juli 2013
Kläger begehrt Schadenersatzansprüche wegen fehlerhafter ärztlicher Behandlung

VI ZR 110/13

02. Juli 2013

BGH Urteil VI ZR 554/12 vom 02. Juli 2013
„In Fällen eines Befunderhebungsfehlers sind dem Primärschaden alle allgemeinen gesundheitlichen Beeinträchtigungen des Patienten unter Einschluss der sich daraus ergebenden Risiken, die sich aus der unterlassenen oder unzureichenden Befunderhebung ergeben können, zuzuordnen“.

VI ZR 554/12

04. Dezember 2012

BGH Beschluss VI ZR 320/11 vom 04. Dezember 2012
Der BGH erkannte, das Berufungsgericht hat „den Anspruch der Klägerin auf rechtliches Gehör auf Art. 103 Abs. 1 GG in entscheidungserheblicher Weise verletzt“. Die Nichtzulassungsbeschwerde hatte Erfolg als sich das Berufungsgericht „nicht mit den weiteren vom Kläger geltend gemachten Behandlungsfehlern befasst hat“.

VI ZR 320/11

03. Juli 2012

BGH Urteil VI ZR 120/11 vom 03. Juli 2012
Verstoss gegen das verfassungsmässige Verbot der „Überbeschleunigung“.

VI ZR 120/11

19. Juni 2012

BGH Urteil VI ZR 77/11 vom 19. Juni 2012
„War ein grober Verstoß gegen den ärztlichen Standard grundsätzlich geeignet, mehrere Gesundheitsschäden bekannter oder (noch) unbekannter Art zu verursachen, kommt eine Ausnahme vom Grundsatz der Beweislastumkehr bei grobem Behandlungsfehler regelmäßig nicht deshalb in Betracht, weil der eingetretene Gesundheitsschaden als mögliche Folge des groben Behandlungsfehlers zum maßgebenden Zeitpunkt noch nicht bekannt war (Abgrenzung zum Senatsurteil vom 16. Juni 1981 – VI ZR 38/80, VersR 1981, 954)“.

VI ZR 77/11

08. Juni 2012

BGH Urteil VI ZR 326/11 vom 08. Juni 2012
Keine Haftung auf Grund der von der Klägerin gerügten Aufklärungspflichtverletzung, „weil die Osteolyse unabhängig von der gewählten Operationsmethode schicksalshaft aufgrund des Unfalltraumas eingetreten ist“.

VI ZR 326/11

22. Mai 2012

BGH Urteil VI ZR 157/11 vom 22. Mai 2012
„Zur Einstandspflicht des Arztes für die Folgen eines Zweiteingriffs durch einen nachbehandelnden Arzt, der erforderlich wird, weil dem vorbehandelnden Arzt beim Ersteingriff ein Behandlungsfehler unterlaufen ist“.

VI ZR 157/11

14. Mai 2013

BGH VI ZR 325/11 vom 14. Mai 2013
Berufungsverfahren

VI ZR 325/11

07. Mai 2012

OLG München Urteil 1 U 343/12 vom 07. Mai 2012
Beweisrechtliche Zweifel, die Unaufklärbarkeit der Ursache, gehe gemäss dem OLG München zu Lasten der beweisbelasteten Partei.

22. März 2012

OLG München Urteil 1 U 1244/11 vom 22. März 2012
Bei nicht vorwerfbaren Diagnoseirrtum begründet die Nichterhebung weiterer medizinischer Befunde keine Haftung auf Grund der unterlassenen Befunderhebung.

7. Februar 2012

BGH Urteil VI ZR 63/11 vom 7. Februar 2012
BGB § 823 Aa; § 249 Bb; ZPO § 286 A, G
„a) Besteht die Pflichtverletzung in einer Unterlassung, ist diese für den Schaden nur dann kausal, wenn pflichtgemäßes Handeln den Eintritt des Schadens verhindert hätte. Die Darlegungs- und Beweislast hierfür trägt regelmäßig der Geschädigte.
b) Die haftungsbegrenzende Rechtsfigur des hypothetischen Kausalverlaufs bei rechtmäßigem Alternativverhalten kommt erst dann zum Tragen, wenn die Ursächlichkeit der durchgeführten rechtswidrigen Behandlung für den behaupteten Schaden festgestellt und mithin die Haftung grundsätzlich gegeben ist“.

VI ZR 63/11

05. Februar 2012

OLG Köln Beschluss 5 U 1011/11 vom 05. Februar 2012
Zweifel an der Unvoreingenommenheit  eines Richters, der im vom Rechtsstreit betroffenen Krankenhaus selbst ärztlich behandelt wird.

17. Januar 2012

BGH Urteil VI ZR 336/10 vom 17. Januar 2012
„Nach § 28 Fall 2 TFG gelten die Bestimmungen des Transfusionsgesetzes jedenfalls nicht für Injektionen eines homöopathischen Eigenblutprodukts“.

VI ZR 336/10

08. Dezember 2011

BGH III ZR 114/11 vom 08. Dezember 2011
Internationale Zuständigkeit bei einer Klage der Klinik

III ZR 114/11

15. Oktober 2011

VI ZR 139/10 vom 15. Oktober 2011
„Ein Behandlungsfehler ist als grob zu bewerten, wenn der Arzt eindeutig gegen bewährte ärztliche Behandlungsregeln oder gesicherte medizinische Erkenntnisse verstoßen und einen Fehler begangen hat, der aus objektiver Sicht nicht mehr verständlich erscheint, weil er einem Arzt schlechterdings nicht unterlaufen darf“.

VI ZR 139/10

20. September 2011

BGH Urteil VI ZR 55/09 vom 20. September 2011
„Gesicherte medizinische Erkenntnisse, deren Missachtung einen Behandlungsfehler als grob erscheinen lassen kann, sind nicht nur die Erkenntnisse, die Eingang in Leitlinien, Richtlinien oder anderweitige ausdrückliche Handlungsanweisungen gefunden haben. Hierzu zählen vielmehr auch die elementaren medizinischen Grundregeln, die im jeweiligen Fachgebiet vorausgesetzt werden“

VI ZR 55/09

13. September 2011

BGH Urteil VI ZR 144/10 vom 13. September 2011
Beweislastumkehr bei einfachen Befunderhebungsfehler
„Ein einfacher Befunderhebungsfehler kann zu einer Umkehr der Beweislast hinsichtlich der Kausalität des Behandlungsfehlers für den eingetretenen Gesundheitsschaden führen, wenn sich bei der gebotenen Abklärung mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ein reaktionspflichtiges positives Ergebnis gezeigt hätte und sich die Verkennung dieses Befundes als fundamental oder die Nichtreaktion hierauf als grob fehlerhaft darstellen würde“.

VI ZR 144/10

19. Juli 2011

BGH Urteil VI ZR 217/10 vom 19. Juli 2011
Die Behandlung eines deutschen Patienten in einem Schweizer Kantonsspital
Siehe auch Pressestelle BGH: Pressemitteilung Nr. 131/11 vom 19.7.2011

VI ZR 217/10

19. Juli 2011

BGH Urteil VI ZR 179/10 vom 19. Juli 2011
Aufklärung über alternative Behandlungsmethoden

VI ZR 179/10

7. Juni 2011

BGH Urteil VI ZR 87/10 vom 7. Juni 2011
Voraussetzungen für die Beweislastumkehr bei einem einfachen Befunderhebungsfehler
„Bei einem einfachen Befunderhebungsfehler kommt eine Beweislastumkehr für die Frage des Ursachenzusammenhangs mit dem tatsächlich eingetretenen Gesundheitsschaden auch dann in Betracht, wenn sich bei der gebotenen Abklärung der Symptome mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ein so deutlicher und gravierender Befund ergeben hätte, dass sich dessen Verkennung als fundamental oder die Nichtreaktion auf ihn als grob fehlerhaft darstellen würde, und diese Fehler generell geeignet sind, den tatsächlich eingetretenen Gesundheitsschaden herbeizuführen.
Hingegen ist nicht Voraussetzung für die Beweislastumkehr zu Gunsten des Patienten, dass die Verkennung des Befundes und das Unterlassen der gebotenen Therapie völlig unverständlich sind (Senatsurteil vom 29. September 2009 – VI ZR 251/08, VersR 2010, 115 zum groben Befunderhebungsfehler)“.

VI ZR 87/10

17. Mai 2011

BGH Urteil VI ZR 69/10 vom 17. Mai 2011
Wenn eine Schnittentbindung eine echte Alternative zu einer vaginal-operativen Entbindung ist, dann muss die werdende Mutter über die Alternative der Schnittentbindung aufgeklärt werden.

VI ZR 69/10

22. Dezember 2010

BGH Urteil 3 StR 239/10 vom 22. Dezember 2010
Patientenaufklärung über Aussenseitermethode
Siehe Pressestelle BGH:
Pressemitteilung Nr. 246/10 vom 22.12.2010

3 StR 239/10

21. Dezember 2010

BGH Urteil VI ZR 284/09 vom 21. Dezember 2010
Der Arzt darf vor Zufallsbefunden nicht die Augen verschliessen. Der BGH bezieht Stellung zur Abgrenzung des Befunderhebungsfehlers vom Diagnoseirrtum

VI ZR 284/09

19. Oktober 2010

BGH Urteil VI ZR 241/09 vom 19. Oktober 2010
Grenzen der Aufklärungspflicht im Hinblick auf das Spezialgebiet des behandelnden Arztes

VI ZR 241/09

5. Oktober 2010

BGH Urteil VI ZR 186/08 vom 5. Oktober 2010
Geburtshilflicher Behandlungsfehler führt zu einem schweren Hörschaden.
Bei der Ermittlung eines Erwerbsschadens bei einem jungen Geschädigten ist das familiäre Umfeld – z. B.  die Qualifikation der Eltern im Beruf, die beruflichen Pläne für das Kind und dessen Geschwister – einzubeziehen.

VI ZR 186/08

16. März 2010

BGH Urteil VI ZR 64/09 vom 16. März 2010
Zum Beweis des Ursachenzusammenhangs zwischen der Einnahme eines Arzneimittels und dem Gesundheitsschaden des Patienten.

VI ZR 64/09